„Ist das schön, wieder hier zu sein“

von Martina Hegemann

26.08.2019, Rosendahl. Musiker und Publikum bei „Rock am Gleis" im Freudentaumel

Schwarz war die vorherrschende Farbe der Bekleidung bei „Rock am Gleis“ am Bahnhof Darfeld. Sechs Bands machten richtig Dampf. Die Stimmung stieg von Band zu Band, und es brodelte vor der Bühne. Von der Konzeption für ein jüngeres Publikum gedacht, zog es Rockfans jeden Alters zur Laderampe.


„Rock am Gleis“ erwies sich auch in seiner dritten Auflage für Freunde von Rock bis Metal als familientauglich. 

 

Dazu passte auch, dass Ralf Steindorf mit seinem Format „Steindorf kocht“ eine asiatische Nudelpfanne als leckere Variante zu Pommes und Currywurst bot. „Wir sind dieses Jahr komplett ausverkauft“, strahlte Sascha Rubert und freute sich, wie alle vom Orga-Team, über den Erfolg. „Dank der großzügigen Sponsoren können wir dieses Event zu moderatem Preis anbieten. 

 

Bereits die Opener von Ironbite und Horsefly Rocket, die mit den warmen Temperaturen zu kämpfen hatten, starteten das Event mit bestem Hardrock, den die hitzetauglichen Fans zu feiern wussten. Eine Schippe drauf legten Snakebite, die die Fans durch Animation an die Bühne holten. Den Musikern haben ihr Auftritt und das Event so gut gefallen, dass sie gern wieder kommen. Dominik Wagner, der Leadsänger, äußerte unter Applaus der Fans folgenden Wunsch: „Dies ist das dritte Mal Rock am Gleis. Wir hoffen, dass es auch noch das 30. Mal gibt.“


Die Essener hatten sich bewusst „Rock am Gleis“ als Event ausgesucht, da ihnen die Zusammensetzung der Bands vor Ort gefiel. Wie die anderen Bands erhielten sie aus 70 Bewerbern den Zuschlag. Auch die Band Devilusion begeisterte mit ihrer Qualität und sorgte mit Heavy Metal dafür, dass auch die harten Fans auf ihre Kosten kamen.

 

 

Mit den Worten „Ist das schön, wieder hier zu sein“, eröffneten die Jungs von Dead Memory ihren Act, nachdem sie bereits beim Soundcheck die Fans mitrissen. „Wir könnten mal einen Testsong schreiben“, meinte Leadsänger David Mende, und prompt wurde aus dem Stegreif der erste Song daraus. Für zwei Bandmitglieder war es zudem ein Heimatauftritt, denn Marian Weßendorf ist Holtwicker und Gerrit Kuhl ist Osterwicker. Mit entsprechender Spielfreude brachten sie die Fans in Fahrt. Im Gespräch nach dem Auftritt zeigten sich die Bandmitglieder noch ganz beseelt von ihrem Auftritt bei Rock am Ring, wo sie sich unter 600 Bands als eine der neun Nachwuchsbands durchsetzen und ihren Liveauftritt dort genießen konnten. „Für uns als semiprofessionelle Band war das ein tolles Highlight“, schildert David Mende diese Erfahrung und betonte unter Zustimmung der anderen Bandmitglieder: „Wir machen sehr gern und viele Charity-Events, da wir gerne etwas zurückgeben möchten.“ 

 

Der letzte Act, die Berliner Band Space Chaser, entließ die zufriedenen Fans mit großartigem Metalsound. Bevor die After-Show-Party losging, wurde das Team von „Rock am Gleis“ mit begeisterten Rufen gefeiert.

 

Quelle: Allgemeine Zeitung




Anfahrt / ÖPNV


  • RB51 Dortmund-Enschede bis Bhf Coesfeld
  • dann Bus R81 Coesfeld-Steinfurt (Bhf Bussteig 3/C) bis Rosendahl-Darfeld, Maykamp
  • dann 5 min zu Fuß

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